Unser Wohl und Wehe ist nicht das Werk des Schicksals; es liefert nur den Stoff dazu, die Saat. Was von außen hinzukommt, bezieht Geschmack und Farbe von unsrer inneren Beschaffenheit, so wie die Kleider uns nicht mit ihrer eigenen Wärme, sondern der unsern wärmen, die sie lediglich zu dämmen und zu speichern vermögen. Wer einen kalten Körper in sie hüllte, dem würden sie den gleichen Dienst für die Kälte leisten.
Michel de Montaigne: Essais - 1580

Biographisches: dies und das

Nach meiner Lehre als Schriftsetzer an der Betriebsberufsschule Rudi Arndt in Berlin habe ich 1988 bis 1996 an der Universität Leipzig und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. Philosophie und Soziologie studiert; vorher das Abi nachgemacht, anschließend zwei Jahre lang als pädagogischer Nachtdienst im Kinderheim A. S. Makarenko gearbeitet und tags als Gast Literatur- und Philosophiegeschichte an der Humboldt-Universität Berlin gehört.

In Freiburg schloss ich ab mit einer Magisterarbeit zu Aristoteles. Danach verschiedene Jobs in der Wirtschaft in Frankfurt am Main. Seit 2005 arbeite ich hauptberuflich in der Politik als Referent für die Linkspartei in der Bundestagsfraktion und im Bereich Strategie & Grundsatzfragen der Bundesgeschäftsstelle. Nebenher engagiere ich mich bei meinem Verein, in meinem Dorf und bin ich Lehrbeauftragter an der Freien Universität Berlin.

Ich bin glücklich verliebt und verheiratet, habe eine Tochter und einen Sohn und lebe nahe Königs Wusterhausen bei Berlin.


Alles nur Opium, alles nur Seufzer, alles nur Protestation?
In: Michael Ramminger und Franz Segbers (Hrsg.), Grußwort von Ernesto Cardenal: „Alle Verhältnisse umzuwerfen... ... und die Mächtigen vom Thron zu stürzen.“ Das gemeinsame Erbe von Christen und Marx. VSA Hamburg in Kooperation mit Edition ITP Kompass Münster, eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, erscheint Februar 2018 Verlagsankündigung
Erweiterte Fassung von Alles nur Opium, alles nur Seufzer? Über Vorschein und Praxis utopischer Religionen bei Marx - und die Hybris einiger aufklärerischer Religionskritiker.
In: Neues Deutschland vom 23. Mai 2017, Schwerpunkt, S. 18 Download als .pdf
dazu: Worte des Glaubens. Von Abbé de la Mennais. Aus dem Französischen übersetzt von Ludwig Börne. Paris, Aillaud., 1843, nach Paroles d'un croyant., 1834. Nr. XXXV, S. 154-158 Download als .pdf

Danksagung
In: Daniel Defoe: Libertalia - die utopische Piratenrepublik Hrsg. Helge Meves, Matthes & Seitz, Berlin, 2015
Seite 239

Lothar Bisky – was bleibt. Zu seinem Tod am 13.08.2013.
Auf: marx21. Magazin für internationalen Sozialismus. Vom 21.08.2013
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